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Nordsee

Antares wieder am Start und es geht los von Norwegen über die Nordsee nach Schottland.
Es gefiel unserer Lady, ein kleines Motorlifting an sich vornehmen zu lassen. Damit einher ging ein gravierender Wetterumschwung. Wind blieb, wenn auch geschmeidiger. Sonne kam, schien und siegte. Und tüncht alles in die köstlichsten Farben. Wirft Schatten. Hatten wir vorher alles nich. Schaulustige strömen im malerischen Stavangener Altstadthafen nicht nur wegen der Antares zusammen; ein paar kommen auch wegen der Kreuzfahrer und einer Viking-Schrammelband.

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Mittendrin unser Mannschaftswechsel.
Nächste Woche steht noch eine Nachuntersuchung an. Bis dahin machen wir die umliegenden Fjorde sicher und treiben unsere Yacht zu seglerischen Höchstleistungen.

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Das Wasser im hiesigen Inselreich kommt uns recht geplättet daher, munter der Wind. Das gibt Knoten. Bemerkenswert auch die künstlerische Interpretation unseres Kartenplotters, heute mal im Ecken- und Kantenlook.

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Ansonsten zocken wir eine Brücke nach der anderen ab, nicht ohne vorher metrische Berechnungen angestellt zu haben. Wo heute noch Einkehr in Marina, solls morgen mal eine Bucht mit Parkhaken sein.
Alle die auf Fjordfahrt gehen, müssen Männer mit Bärten sein!

Vom Nebel an die Kette!
Unaufhaltsam setzt unser tapferes Schiff mit seiner noch tapferen Besatzung seine Fahrt fort. Durch die faszinierende Inselwelt.

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Des Seemanns gefürchteter Nebel kann uns nicht aufhalten.

Schutz vor der 10minütigen Dämmerungsphase = Nacht in gar verträumter Bucht bezogen.

 

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Norwegerwasser beschwommen und abgegrillt.

Gestern Südwind mit uns, heute gegen.
Dieser Abend klingt in Kleinststadthafen inmitten schützender Felsen aus.

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Schon schmilzt der Käse über dem Auflauf…
Wir sind die Mannschaft aus Piräus, wir lieben den Hafen, die Schiffe und das Meer…

Auf nach Schottland!
Wir verlassen das liebgewonnene Notwegen und legen für die nächsten 300 Meilen WSW an. Einmal quer über die Nordsee.

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Cheerio

Ankunft im Gelobten Land…

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…der Highländer.

Nach durchwachten Nächten auf endloser Wellenkulisse der langersehnte Landfall. Unsere Knotenleistung kann sich sehen lassen, neue Segel und brandneuer Gevatter Diesel haben sich bewährt.
Zahlreiche Tierbegegnungen versüßten unsere Überfahrt.

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Bis hin zur Platznahme durch völlig geschwächtes Federvieh. Wie aus Schikane mehrere Ölplattformen genau auf unserem Kurs. Neben quirligen Delphinen und neugierigen Robben belohnte uns die Morgenwache mit majestätischen Walen. Ganz schön was los in der Keltenfauna.
Unter derlei Kurzweil passieren wir Ft. George, wo sich uns zu Ehren zahlreiche Schaulustige zusammenfanden.

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Es schließen sich die Tore hinter der Antares. Ein neues Kapitel mit neuem Capitano und Besatzung beginnt.
Richt’ge Männer wie wir so im richtigen Wind, das macht Spaß, tiddeli up, in der Luft, tiddeli down…

Norwegen

Antares hinaus zu Großer Fahrt nach Norwegen!
Im Widerschein ihres frischpolierten Rumpfes gleitet die Antares in den frühen sonntäglichen Stunden hinaus, folgt zunächst dem schilfbekränzten Lauf des Ryck. Ein letztes Mal durch das vertraute und liebgewonnene Revier um Greifswald, ein letztes Mal öffnet sich vor uns die Brücke von Wiek.

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Es wird eine Reise mit Wiederkehr erst Ende des kommenden Jahres. Eine Reise in die nördlichsten Winkel Europas. Unter dem Reiz der Mitternachtssonne. Später dann Suche der NW-Passage ins Keltische, wo das geheimnisvolle Wasser des Lebens gebrannt wird.
Zunächst folgen wir unseren alten Spuren über Rügen und Südschweden in das Herz der dänischen Lande, nach Kopenhagen.
Das Wetter schlägt Kapriolen, läßt es nach langer Zeit mal wieder aus West pusten und niederschlagen.
Der Øresund widersetzt sich uns tapfer und läßt die Fluten mit 2 Knoten gegen uns anlaufen, jedoch vergebens.

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Dienstag nachmittag Fanghaken im königlichen Hafen eingeklinkt. Und die Stadt auf uns wirken lassen.
Über die Fock!

Antares mischt Volvo Ocean Race auf!
Heute Einlauf in Göteborg.

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Die Ozeanrenner liegen uns gegenüber auf der anderen Flussseite. Herüber wehen die Fetzen der Seglerbespaßungsmusik.

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Der Weg hierher war gezeichnet von harter seglerischer Verrichtung. Jedoch belohnt vom Sonnengestirn und günstigen Winden.
Eintauchen in die bezaubernde Welt der Schären und die Meerengen beherrschende Zwingburgen.

Seit Tagen segeln wir auf Steuerbordbug: Gut jedoch, um ans Lustschapp ranzukommen. Ansonsten Nahrungsergänzung durch skandinavische Leckereien wie Kaviarpaste und Blaubeersuppe.
Nach erlebnisgefüllter Woche, dreihundertfünf nautischen Meilen morgen Mannschaftswechsel.
Mein Bonny ist über dem Ozean, mein Bonny ist über dem Meer…

Antares trifft im Nordland ein!

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Einlauf im Licht der Mitternachtssonne.

Hart war die Überfahrt vom lieblichen Schweden. Zunächst war es ein Leuchtturm, der uns die baldige Ankunft im gelobten Land ankündigte. Welch liebenswürdiges und langersehntes Signal an fremder Küste nach widerborstigem Wind und Welle. Zudem galt es, sich verschlimmernder Großwetterentwicklung zuvorzukommen.
Die Sonne wird heut nacht nicht untergehn und die Welt zählt laut bis zehn. Sehr praktisch, um durch die Untiefen und Felsen hindurchzumanövrieren, mit denen die Nordländer ihre Küsten gespickt haben.
Gestern dann vorgeschobene Position am Südkap bezogen. Und aufgrund des Gegenwindes jede noch so mickerige Schäre als Deckung benutzt und mit Schleichfahrt durch Felsengassen gedümpelt.
Dabei das ein oder andere Aussteigerparadies entdeckt.

Segelschule Hering, Inh. Uwe Schubert Segeltörns und Segelreisen Segelschule Hering, Inh. Uwe Schubert Segeltörns und SegelreisenEine Wonne für Auge und Seele. Wie gern verweilte man hier und würfe den Anker. Aber nein, wir widerstehen allen oberflächlichen Verlockungen. Wählen des Seglers harte Kost und arbeiten uns um die tricky SE-Corner herum nach Stavanger vor. Wo das fjordische Norwegen mit aller Macht herausbricht.
Und krachen die Stühürme mit rauher Gewalt
auf den Ozeanen so unendlich weit, dann fliegt er mit Feuer und steigt ungeheuer zur Freiheit der Meere…

Übersee

Ein neuer Törn beginnt, einmal Übersee.

Antares bei den Mönchen!

Ausgelaufen zu neuer Mission mit Kapitänsnachwuchs an Bord. Munterer Wind trug uns nach Lubmin. Zu Füßen der Atomruine.
Anderntags flugs über den Bodden geheizt und im Angesicht des Rügenzipfels, Segelschule Hering, Inh. Uwe Schubert Segeltörns und Segelreisen

genannt Mönchgut, Quickstops gefahren, Anlagestrategien besprochen sowie Funkmesspeilungen vorgenommen und dabei die See enttrübt.

Die uns erwartende Landschaft gleicht dem Auenland.

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Das wir zur Lernpause kurz ersteigen.
Unsre Heimat ist das Meer, unsre Sehnsucht sind die Ssterne…

Antares unter den Türmen…

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…von Stralsund.

Gesterntags maschinenbewehrte Überfahrt durch den Grypser Bodden und Vorstoß in den Sund. Wir beschnuppern schonmal das Prüfungsareal. Und trainieren amphibische Aktionen. Zeitgleich läuft ganz Stralsund zur mittwöchlichen Regatta aus. Wir setzen uns kaltblütig ins Epizentrum und lassen uns zünftig und großräumig umrunden ohne die Kollegen zu stören.
Nachher Maschinenseminar und Havariefallmanagement. Dann kann kommen die Prüfung.
Nimm mich mit Kapitän auf die Reiiise…

Ankunft bei den Trekronors!

Logbuch der Antares, Nordzeit, achtzehnhundert: Übersee bei feinstem Halbwind, angenehmer Maiensonne und freundlicher See.

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Geschwindigkeit mehr als passabel.

Sodaß wir bei den blau-gelben Nordmännern früher als gedacht anlandeten. Die geplante Passage durch den Falsterbo-Kanal wurde kurzfristig vom Achterdeck geändert – Die Brücke war noch nicht bereit für uns, 2 Stunden Warten inakzeptabel.. Kurzerhand die Zeitreserve in die Umgehung nach Skanör investiert. Den weitaus schöneren Hafen inmitten weißer Sanddünen.

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Flugs Vorräte aufgestockt und abgegrillt.
Wenn bei Seeland die rote Sonne im Meer versinkt…

Logbuch der Antares: Nordzeit. Zwozwodreißig:
In die Residenz von Königin Margarete ll vorgearbeitet.

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Sie wirkt, nicht zuletzt aufgrund des Sonnenwetters, recht mediterran.

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Hafenrundfahrt absolviert

Antares im königlichen Hafen vertäut. Delikatessen verköstigt.
Heute eine Insel weiter gesprungen.

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Mit beeindruckender Kreidefront.

Die Windgötter sind seit kurzem nicht mehr mit uns. Diese sammeln offenbar Energie nach der Verausgabung der letzten Tage. Entschädigung liefert das sonnige Gestirn. Das uns prächtige Farben und Untergänge bescheret. Morgen Aufbruch ins Heimatsystem.
Na na nana, Dänen lügen nicht…

Wohlbehalten in die vertrauten heimatlichen Gewässer eingeritten. Auch hier alles unter der Sonne.
Wir lassen es uns nicht nehmen, auf dem Rückmarsch im klösterlichen Hiddensee Quartier zu machen.

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Überholvorgänge im schmalen Fahrwasser sind immer wieder eine Freude. Unser Kurzkiel ist wie geschaffen für diese Verhältnisse.
Stralsund gleitet vorüber. Aus dem Sund heraus in dem weiten Bodden läuft unsere Lady nochmal zu Höchstform auf. Die heimische Box witternd.
Ein erlebnisreicher Törn geht zu Ende.
Mannschaft und Käptn steigen nun ab. Aber nicht für lang.
Deine Liebe ist dein Schiff, deine Sehnsucht ist die Ferne…

Erbseninseln

Und wieder werden die Leinen losgeworfen, es zieht uns hinaus auf See. Diesmal hin zu einer gar paradiesischen Gruppe Eilande, den Erbseninseln. Gelegen allerdings in nicht geringer Entfernung von unserem Hauptquartier in Greifswald. Daher beziehen wir vor dem großen Sprung Vorposten an der Jasmunder Küste.

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Die uns in voller Kreide daherkommt.

Trotz Beschwörung der Wettergötter zeigte sich der Wind sehr schüchtern und zwang uns zu gnadenloser Ausnutzung technischer Alternativen an Bord unserer Antares.

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Flaute

Aus der Not eine Tugend machend erlaubte uns die ruhige See jedoch das Erspähen von Robben und gepflegter Einnahme des Mittagsmahles mit allen Schikanen.
Und dann beim Abendrot machten wir unser Abendbrot auf unserm Segelboot…

Es ist vollbracht!
Skandinavien in der Kimm. Tapfer durchpflügt unsere Antares die hiesige See.

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Sie ist spiegelglatt.

Großtuch im Verein mit Meister Volvo peitschen uns auf 7 Knoten hoch.
Das Wetter gibt sich weiterhin antizyklonisch und wird hoffentlich unseren Rückweg beflügeln.

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Erste Hinweise auf den nahenden fremden Kontinent ist eine Luftlandinvasion von Sandwespen.

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Dann der ersehnte Landfall an den Gestaden der Rot-Weiß-Wikinger.

Eine Insel, begünstigt vom lieblichen Klima – ein Land, in dem gar die Feigen gedeihen. Dies muß das sagenumwobene Bornholm sein.
Wie blau ist das Meer, wie weit kann der Himmmel sein…

Wir kundschaften weitere malerische Ecken auf der Insel aus. Segelschule Hering, Inh. Uwe Schubert Segletörns und Segelreisen

Die Häfen sind zumeist aus dem hiesigen Granit herausgemeißelt und bieten spannende Ansteuerungen.

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Das Schiff schwebt scheinbar in dem klaren Hafenwasser.

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Exotische Tiere gesellen sich zu uns.

Ein Stück Paradies halt.

Dann der Abstecher zu den nordöstlich gelegenen Erbseninseln. Eine charmante Seefestung, wo die wilde Petersilie ins Kraut schießt. Und man sich vorsehen muß, nicht in Brutstätten der zahlreichen Eiderenten zu stapfen. Damit haben wir aber auch den Scheitelpunkt unseres Törns erreicht. Und soweit zu den Landgängen.
Windmäßig im Osten nix Neues. Einige Male hat er gut angetäuscht und uns zum Setzen der Fock verlitten.
Immerhin waren noch nicht alle Handgriffe und Segelmanöver verschüttet. Es gab uns die Möglichkeit den neu eingebauten Krängungsmesser zutesten.
Ab jetzt halten wir nur noch Kurs SW. Dem Abendrot entgegen…

Antares im Nest!
Verließen die wikingischen Gestade im Sauseschritt.

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Unter dem Schirm blauer Seide.

Das schlimme Himmelfahrtswetter ging über uns hinweg, nachdem wir längst auf heimischem Terrain festgemacht hatten. Heute dann Schluß mit vertrauter und verwöhnender Sonne und Nebelfahrt ins Basislager.

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Diesmal unter dem Radarschirm und AIS-Wache. Nach glücklicher Ankunft zur Dieseltränke und nun neuen Abenteuern entgegenharrend.
Hol dörch!

Ostsee 2

Eingezwängt zwischen Hoch und Tief hat uns ein Nordwestlicher Luftstrom auf der Ostsee rasch in die angepeilte Bucht auf Mönchgut geführt.
Antares ist dieswöchig auf völlig neuer Mission unterwegs: Skippertraining!
Hier kommt es weniger auf geschaffte Strecken an, als vielmehr Manöver, Tricks und Kniffe bei Hafenmanövern, Grundeisen werfen, verschiedene Segel aufziehen sowie Radarbestrahlung.
So ordnet sich auch unser Hakenabenteuer ein.

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Zum Mooringboje fischen wird der Haken aus der Backskiste geholt.

Womit der Hafen Gager exotischerweise anlegermäßig ausgestattet ist.

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Zudem herrscht hier strengstes Anfassverbot!

Wir lagen mal vor Madagaskar, und hatten so einiges an Bord…

Antares ganz mondän…
…und standesgemäß im noblen Hafen Seedorf.

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Wie gewöhnlich kennt das bordeigene Luftdruckmessgerät auf seinem Weg nach unten kein Halten. In der Nacht wirds auf der Ostsee Saures geben. Da sind wir jedoch schon sauber an der Leine. Die Grillplätze sind hier praktischerweise überdacht, sodaß die Entrecôtes trockenbleiben.

Heute dann stürmische Überfahrt ins nahebeigelegene Lauterbach zum Empfang höchster Skipperschülerweihen. Reff in Stufe III reingebastelt, damit uns die Schoten beim Bojenbergen nicht die Ohren weghaun.
Endlich Sieg über die Elemente und Ausklang im klassizistischen Schwitzbade.
Oh bring back my Bonny to me!

Antares erreicht Heimatplaneten!
Nach einer Woche anspruchsvollstem Skippertraining und ebensolchem Wetter nebst Niederschlag erreichte Antares gestern unsere mittlerweile zwote Heimstatt Greifswald. Dessen Zufahrt uns schilfbekränzt daherkam.

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Hier schlug sich unser tapferes Boot den Bauch mit Kraftstoff voll und verabschiedete die alte Mannschaft.
Morgen brechen wir mit frischen Kräften ins benachbarte System der Wikinger auf.
Die Winde stehen günstig für dies Vorhaben.
Ho, unser Maat hat schief geladen…

Antares bei den Trekronors!
In 2 Etappen bezwangen wir die Ostsee, die uns vom benachbarten Wikingersystem trennt und sich heute gar sehr aufgepeitscht zeigte.

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Dabei magenmäßig nicht spurlos an der Mannschaft vorbeiganga. Segeltechnisch reichte bei Wind und Direktion das Vordertuch völlig.

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Nun also bei den wilden Nordvölkern, zunächst das blaugelbe Team. Morgen wird dann rotweiß gespielt und Flagge gezeigt.
Wie blau ist das Meer, wie groß kann der Himmel sein!

Im Epizentrum des Sturmes…
liegt die Antares sicher angeleint im heutigen Etappenziel.

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Noch im Lande der Königin Margerete.

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Kopenhagens kleine Meerjungfrau.

Nach gestrigem Bummel in der Heimstatt der Lille Meerjomfru schoben wir heut unsere Position gen Süden vor, um einen guten Absprunghafen in die Heimatgewässer zu gewinnen. Das wollte der Wind nicht so einfach gelten lassen und zum ersten Mal diese Woche zeigte er sich kapriziös, unsere Fahrt also nicht mehr von achtern beflügelnd.
Zudem auch angesagt auf Sturmstärke anschwellen sollend zum Abend.
Daher war heute Start in aller Herrgottsfrühe, um rechtzeitig vor dem Unwetter die Verlegearbeiten abgeschlossen zu haben. Das Antaresbarometer rotierte währenddessen unaufhaltsam nach unten.
Nun also rechtzeitig unter Obhut geschafft und die Elemente über sich hinwegfegen lassen.
Wenn der Szturmwind sein Lied singt dann winkt uns…