Archiv für den Monat: April 2017

Auf nach Brest

Die Crew wird ausgewechselt und dann machen wir uns auf den Weg nach Brest.

Nachdem der Kurs Richtung Norden gut anlag schlief nach der Mündung von Aveiro schlagartig der Wind ein und drehte um 090 Grad. Eine Stunde später regulierte sich der Effekt wieder…wenig später achteraus war klar warum!

Segelschule Hering, Inh. Uwe Schubert, Segeltörns und Segelreisen

Eine Gewitterfront zieht auf…

Gas geben in den sicheren Hafen. Bevor wir fest waren blitzte und donnerte es und kam nass von oben runter.
Die Nacht über fegten Schauerböen mit bis zu 9 Bft über uns hinweg…schönes Gefühl sicher vertäut im sicheren Hafen zu liegen.

Weiter gehts mit einem „entspannter Ritt“ über 70sm von Figueira da Foz nach Porto/Leixões.

Unter besten Sonnenverhältnissen geht es dann in mehreren 50sm bis 60sm Tagesetappen erst einmal die portugisische ind spanische Atlantikküste nordwärts vorbei am Cabo Finisterre nach la Coruña. Da wo der berühmte Leuchtturm „Torre de Hercules“ seinen Dienst verrichtet.

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Torre de Herkules

Jetzt heißt es kurz verschnaufen und die Biskaya-Überfahrt planen.
Nach kurzer Zeit müssen wir einen Notstop in Cedeira für 5 Stunden einlegen, weil wir einen Riss oberhalb unseres Großsegels entdeckten.

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Das muss genäht werden…

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Das erfolgt dann auch gleich direkt auf dem Deck.

Das wirft uns 8 Stunden zurück…negativ, weil stürmischer Wind aus Nord herannaht.
Und genau das bekommen wir ca. 120sm vor Raz de Sein zu spüren.

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Unsere Bordinstrumente zeigen sehr viel Wind an.

Ablaufen nach Concarneau bei 7-8 Bft…
Einen Tag später passieren wir dann Pte du Raz, quirlig wie immer. Und nach einen Zwischenstopp in Camarrt-Sur-Mer landen wir nach über 1.000sm im Endhafen Marina du Château in Brest.

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Gleich sind wir da

Es war ein sehr ereignisreicher Segeltörn…

Atlantik

Auf gehts zur erneuten Überquerung des Atlantik.

Auf dem spiegelglatten Atlantik trug uns die SY Antares sicher von Puerto de Mogán nach Madeira, das seinem Namen als Blumeninsel sehr gerecht wird.

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Wir fahren über Nacht

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Endlich im Hafen von Funchal

In der Abdeckung von Madeira lud der Wind zu tollen Segelstunden ein und verführte die Crew dazu, einige Manöver zu üben. Dadurch änderten wir kurzfristig unsere Pläne. Wir machten in der super modernen und zugleich sehr idyllischen Marina Quinta do Lorde fest, um noch ein bisschen zu entspannen, bevor es weiterging.

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In der Marina

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Im dazugehörigen Ort

Doch dann mussten wir letzten Endes doch weiter gen Norden, denn schließlich hatten wir das größte Stück noch vor uns. Nachdem wir einige Tage von der Bildfläche verschwunden waren, spuckte uns der Atlantik nach 112 Stunden wieder aus.

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Noch immer kein Land in Sicht!

Kurz vor dem Zieleinlauf in Lagos lieferten wir uns noch einen harten Kampf mit einer portugiesischen Fischereiflotte.

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Endlich wieder an Land

Geschafft durch spannende Wachwechsel und wilde See liegen wir uns beim Anleger früh um 04:00 glücklich in den Armen.

Nach einigen Reparaturarbeiten, u.a. gab der Wasserfilter seinen Geist auf,

Unser Motor braucht einen funktionstüchtigen Wasserfilter

siedeln wir nach Vilamoura über und übergeben das Schiff an die neue Crew.

Weiter geht es mit Zwischenstationen nach Lissabon. Die Woche ist leider sehr windarm geprägt, dafür um so mehr mit Fischernetzen gespickt.Dafür zeigen sich des öfteren Delfine die uns begleiten.
Abends gehen wir Essen immer in die dritte Reihe zu den Einheimischen…
Endstation Lissabon empfängt uns mit riesigem Osterspektakel…na dann fröhliches suchen…bei 24 Grad und herrlichem Sonnenschein.