Archiv für den Monat: Mai 2015

818 sm übers Meer – 04.04. bis 18.04.2015 von Las Palmas bis nach Vilamura

Auf einem Schiff hören die Arbeiten nie auf … Nach der Schiffseinweisung am Sonntag musste zunächst neben dies und jenem der Impeller der Kühlwasserpumpe gewechselt werden. Da nicht alle Crewmitglieder gleichzeitig den Impeller wechseln konnten, hatte der Rest der Crew die Chance, einen ausführlichen Stadtbummel durch Las Palmas zu machen.

MINOLTA DIGITAL CAMERAAm Montag ging es dann bei bestem Wetter mit Sonnenschein und einem kräftigen Wind Richtung Madeira. Im ersten Reff mit 6 – 7 kn am Wind machte die Antares recht gute Fahrt. Diese Geschwindigkeit wurde dann auch für Delfine interesMINOLTA DIGITAL CAMERAsant, die das Schiff eine Strecke auf dem Weg begleiteten.

Aufmerksame Beobachter an Bord konnten auch ab und zu eine Schildkröte vorbei schwimmen sehen.

 

 

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Mittwoch, am Nachmittag, lief die Antares nach rund 200 sm in Funchal auf Madeira ein. Die Crew belohnte sich gleich mit einem Stadtbummel und einem Essen in einem schönen Restaurant.

 

Funchal ist die Hauptstadt von der Blumeninsel Madeira und war im 16. Jahrhundert wichtiger Hafen für Schiffe, die von Europa in Richtung Afrika und Südamerika aufbrachen. Auch heute noch versorgen sich Yachten, die zu den Kanarischen Inseln auf dem Weg sind, mit Lebensmitteln und sonstigen für die Reise wichtigen Dingen.

Berühmt ist die Insel nicht nur wegen der Blumen, sondern natürlich auch für den Madeirawein, der wegen seiner Haltbarkeit auf den Transkontinentalrouten der Seefahrer überaus beliebt war. Zuckerrohr und Wein werden auf Madeira noch heute angebaut.MINOLTA DIGITAL CAMERAMINOLTA DIGITAL CAMERAMINOLTA DIGITAL CAMERA

Wenige Segler verbinden etwas mit der Insel Porto Santo, die ca. 40 sm nordöstlich von Madeira liegt und die am Freitag angelaufen wurde. Porto Santo ist viel kleiner und flacher als Madeira, aber naturbelassen und hat  einen kilometerlangen Sandstrand.

 

Am Sonntag startete die Antares zum großen Schlag über den Atlantik nach Portugal. Zunächst musste der Motor die Arbeit leisten, weil der Wind leider kein Einsehen hatte, aus der richtigen Richtung mit ausreichender Stärke zu wehen, aber dann drehte er doch langsam auf SSW und schob das Schiff samt Crew nach Portugal Richtung Algarve.

Mittwoch um 21.00 Uhr war es dann vollbracht: Der Atlantik war bezwungen, und die Algarve lockte mit schönen Ankerbuchten, kristallklarem Wasser und gutem Essen. Für Fischliebhaber ist die Markthalle von Lagos ein Fest – und die Crew feierte kräftig mit und kaufte Fisch und Meeresfrüchte für die Bordküche!

Nach zwei gemMINOLTA DIGITAL CAMERAütlichen Tagen in Lagos und Portimao führte der letzte Schlag nach Vilamura, wo die Antares gegen 18.00 Uhr nach 818 sm am letzten Törntag pünktlich festmachte.MINOLTA DIGITAL CAMERA