Archiv für den Monat: Juni 2013

Antares im Kran

Antares im Kran

Antares im Kran

Viele tausend Seemeilen liegen hinter der Antares. Bevor sie jetzt weiter Richtung Schweden segelt, ist die Inspektion des Unterwasserschiffes angesagt. Dazu wurde die Yacht in der Werft in Rostock an Land gehoben – mittels Kran.

Was hier so ein wenig aussieht wie ein an Land geschwemmter Fisch ist in Wahrheit die professionelle Arbeit einer Schiffswerft.

Beim Kranen einer tonnenschweren Yacht kann viel Schaden angerichtet werden, wenn es nicht richtig gemacht wird. Deshalb empfiehlt es sich, dazu die Dienstleistung einer Werft oder Hafenmeisterei in Anspruch zu nehmen.

Das Fachpersonal kennt sich nicht nur bestens mit der Arbeit aus, sondern verfügt natürlich auch über die entsprechenden Vorrichtungen.

Um eine Yacht mit dem Kran anheben zu können, benötigt man ein Heißgeschirr. Das sind spezielle Gurte, meistens gummiummantelt, die unter dem Rumpf durchgeführt werden. Dazu muss die Yacht so ausbalanciert werden, dass sie später waagerecht hängt. Der hintere Gurt darf weder am Ruderblatt, oder am Propeller aufliegen bzw. dorthin verrutschen.

Der Gewichtsschwerpunkt einer Yacht kann sich durch Ballast, wie z.B. ein gefüllter oder leerer Tank, Bilgenwasser oder auch durch Ein- und Ausbau eines Motors deutlich verändern. Die dadurch veränderten Stabilitätsverhältnisse müssen unbedingt beachtet werden!

Bevor das Schiff endgültig angehoben wird, sollte die richtige Position der Gurte kontrolliert werden und ggfls. der Sitz durch erneutes Absenken des Schiffes korrigiert werden.

Eine besondere Herausforderung kann es sein, wenn beim Kranen zuviel Wind herrscht. Dann sollte aus Sicherheitsgründen und um das Schiff nicht zu beschädigen, der Krantermin verschoben werden.

Auch beim Wieder-ins-Wasser-setzen ist darauf zu achten, dass die Gurte heraus gezogen werden können, ohne irgendwo hängen zu bleiben.

Nachdem die Antares diese Prozedur jetzt hinter sich gebracht hat, ist sie fit für die Weiterfahrt in nordische Gefilde.

 

Vorbereitung auf SKS Prüfung

Manövertraining für SKS Praxisprüfung

Zur Vorbereitung auf die SKS-Praxisprüfung – Manövertraining

Was hier ein wenig so aussieht wie ein Vogel, sind in Wirklichkeit die Manöverübungen der SY Antares vor Warnemünde zur Vorbereitung auf die SKS-Praxisprüfung.

Welche Manöver werden in der praktischen Prüfung zum SKS (Sportküstenschifferschein) verlangt?

  • An- und Ablegen unter Maschine
  • Segelsetzen und Segelbergen
  • Rettungsmanöver (Mensch-über-Bord) unter Segeln und Maschine
  • Kurse zum Wind (Wende, Halse)
  • Achteraus fahren
  • nach Kompass fahren
  • Peilungen vornehmen, in die Seekarte eintragen und Ortsbestimmung vornehmen
  • Wenden auf engstem Raum (unter Maschine)
  • Knoten

Nicht alle Manöver müssen von jedem Prüfling gefahren werden. Die Entscheidung darüber obliegt den Prüfern.

Wir bilden die Teilnehmer während des vorher gehenden Segeltörns umfassend aus. Daher muss niemand Angst haben, dass er von einer Prüfungsanforderung unvorbereitet getroffen wird.

Zur Suche nach einem Ausbildungstörn mit Praxisprüfung ….